Patienten und Angehörige
Informationen rund um Ihre Operation
Die Zahl der ambulanten Operationen hat in den letzten Jahren zugenommen und wird auch weiterhin wachsen. Weil ein stationärer Aufenthalt im Anschluss an einen Eingriff medizinisch nicht immer erforderlich ist, aber auch weil die Rekonvaleszenz in heimischer und vertrauter Umgebung erfahrungsgemäß zur rascheren Gesundung beiträgt.
Ob in Ihrem Fall eine ambulante Operation in Frage kommt, bespricht Ihr Arzt bei der Diagnose mit Ihnen. Scheuen Sie sich nicht, dabei Bedenken und Ängste zu beschreiben. Gemeinsam finden Sie mit Sicherheit eine überzeugende Lösung. Wobei eines feststeht: Das letzte Wort haben Sie.
Ambulant geplanter Eingriff
Informationsmappe OP zum Downloaden
Patienteninformation OP zum Downloaden
Übernachtungsmöglichkeit nach einem ambulanten Eingriff auf eigene Kosten
Auf Wunsch bieten wir Ihnen die Möglichkeit, kostengünstig in unserer, im gleichen Gebäude befindlichen Belegklink www.wn-zentralklinik.de, zu übernachten. Gründe hierfür können z.B. sein:
- wenn Ihre häusliche Versorgung nach einer ambulanten OP nicht sicher gestellt ist
- oder Sie sich in Ruhe von Ihrem Eingriff, fachmännisch betreut, erholen möchten.
Bitte erfragen Sie die hierfür entstehenden Kosten bei unserem Praxispersonal.
Wichtig! Bei medizinisch begründeter stationärer Aufnahme entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten.
Stationär geplanter Eingriff
Bei Ihnen ist eine stationäre Aufnahme geplant. Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art der Operation, Ihren Begleiterkrankungen sowie dem Operations- und Narkoseverlauf.
Wir haben hierzu Belegbetten in der Waiblinger Zentralklinik GmbH.
Weitere Details entnehmen Sie bitte Ihren Unterlagen bzw. www.wn-zentralklinik.de
So klappen Klinikaufenthalt und Entlassung
Nachdem Ihr OP-Termin vereinbart wurde, erhalten Sie von unseren Praxismitarbeitern eine Informationsmappe. Diese Informationen lesen Sie bitte aufmerksam durch und entnehmen für Ihre Operation wichtige Details. Beachten Sie bitte die Checkliste zur OP und bringen unbedingt folgende Dinge mit zur Aufnahme:
- Versichertenkarte
- Röntgenbilder (falls vorhanden)
- Gehstützen (falls vorhanden)
- eigene Medikamente
- Handtücher
- persönliche Hygieneartikel, bequeme Bekleidung und persönliche Dinge, die den Krankenhausaufenthalt angenehmen gestalten ( Lektüre, Fotos usw.) Nicht mitbringen sollten Sie bitte: Wertgegenstände, Schmuck, Geldkarten und größere Bargeldbeträge
Nach der Entlassung. Die weitere Behandlung übernehmen meist Haus- oder Facharzt bzw. Zentren für Anschlussheilbehandlungen. Sie werden hierfür nach einem Entlassgespräch einen Entlassbrief mit allen wichtigen Informationen und einem Medikamentenplan (ggf. einem Rezept) erhalten.
Für weitere Fragen stehen Ihnen selbstverständlich unsere Praxismitarbeiter zur Verfügung.
Nachbehandlung
Bei einer ambulanten Operation entnehmen Sie bitte die Informationen der ausgehändigten Patienteninformationsmappe (PDF Download)
Sollten Sie stationär behandelt worden sein, werden Ihnen die Pflegekräfte, Physotherapeuten und behandelnde Ärzte bei ihren täglichen Visiten gerne Ihre Fragen beantworten und Sie auf die Entlassung vorbereiten.
Nachdem sich je nach Eingriff die Vorgehensweisen, Handlungsempfehlungen und Wiedervorstellungen unterscheiden, können wir hier keine Richtlinien ausgeben. Gerne unterstützen wir Sie aber auf dem Weg zur Genesung mit entsprechenden Informationen.
Bei Fragen, Problemen, Bedenken und Komplikationen wenden Sie sich an uns.
Fragen
In der Regel ist eine Terminierung innerhalb von 14 Tagen möglich.
Die Terminvereinbarung erfolgt nach Dinglichkeit und nach Ihrer persönlichen Planung.
Der Klinikaufenthalt richtet sich nach Art der Behandlung und Ihrem Gesundheitszustand.
Sollte nach Ihrem Eingriff eine Anschlußheilbehandlung notwendig sein, wird dies mit Ihnen direkt besprochen. Unsere Praxis organisiert mit Ihnen zusammen den Aufenthalt und steht Ihnen immer als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die körperliche Aktivität nach einer Operation ist selbstverständlich vom Umfang und Art des Eingriffes abhängig.
Bitte verstehen Sie, dass wir dies nicht pauschal sagen können.
Sprechen Sie uns oder Ihren Operateur an, wir helfen Ihnen gerne weiter.
Im Normalfall können Sie nach 10 Tagen zunehmend belasten, nach 3 Wochen wieder Autofahren und nach ca. 6 Wochen eine Beugung von über 90 Grad ausführen.
Sie benötigen nach Ihrem Aufenthalt zuhause sicherlich noch Unterstützung. Nach ca. 6-8 Wochen ist die Muskulatur weitgehend wieder hergestellt. Beachten Sie aber bitte die Tips für den Alltag in Ihrer Broschüre des Prothesenherstellers oder wenden Sie sich gerne bei Fragen an uns.
Da gibt es unterschiedliche Ansichten und es ist auch etwas von der Größe des Bruchs, der OP-Methode und von dem Operateur abhängig. Wir sagen, dass der Patient im Schnitt 4 Wochen nichts Schweres (über 5kg) heben sollte. Normale Bewegung ist aber sofort erlaubt.
Dies hängt natürlich von der Operation ab und muss teils individuell angepasst werden. Bei einer normalen Arthroskopie, darf der Patient nach 7-10 Tagen wieder ohne Gehstützen gehen, vorher nur Teilbelasten. Bei Bohrungen am Knorpel oder beim Nähen eines Meniskus, kann die Entlastung aber bis zu 6 Wochen dauern. Genaue Informationen zu Ihrem geplanten Eingriff, erfahren Sie bei Ihrem Aufklärungsgespräch.
Lokale Eisanwendung unmittelbar postoperativ
- Knie in Streckung lagern
- Abschwellende Tabletten für einige Tage
- Schmerztropfen bei Bedarf
- Antithrombosespritzen 1x täglich (bis Vollbelastung)
VKB-Ersatzplastik (Vorderes Kreuzband-Ersatzplastik)
Im allgemeinen werden nach 10-12 Tagen die Fäden gezogen.
Kontrolluntersuchung Praxis
Ziel in der 6. Woche:
beschwerdefreie Belastung Streckung frei, Beugung fast komplett
- Reizloses Kniegelenk, freie aktive Streckung
- Beugeeinschränkung bis 10° noch möglich
- Volle Belastung bei physiologischem Gangbild
- gesteigerte Kraft- Ausdauertraining und neuromuskuläre Koordinationsübungen
- Fahrradfahren und Inlinern möglich
- Arbeitsfähigkeit sollte in der Regel bereits bestehen
Kontrolluntersuchung Praxis
(1 Jahr postoperativ)
Allergien durch Medizinprodukte
Allergien treten immer häufiger gegen zahlreiche Stoffe auf, mit denen wir im Alltag konfrontiert sind. Dazu zählen auch Metalle wie Nickel, Chrom oder Kobalt.
Sollte Sie hier zu Allergien neigen oder Bedenken haben, sprechen Sie uns bitte an.
Selbstverständlich kann es aber auch erst zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Reaktion auf Implantate wie Prothesen, Schrauben oder Platten, welche bei Ihnen implantiert worden sind, kommen. Ihr Hausarzt/Facharzt wird Ihnen hier gerne als erster Ansprechpartner behilflich sein.
Sollten Sie jedoch detailierte Fragen oder Informationen zur Ihren speziellen Implantaten benötigen, steht Ihnen in unserer Praxis unsere Medizinproduktebeauftragte per E-Mail unter alexander.foerster@doc-reichmann.de zur Verfügung.
Datenschutz
Mai 2018: Die neue EU- Datenschutzgrundverordnung ist in aller Munde. Auch uns sind Ihre persönlichen Daten wichtig. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass sich bestimmte Abläufe oder Vorgänge leider nicht anders lösen lassen. Unter Umständen ist es auch für Sie als Stammpatient notwendig, mehrmals Ihre Unterschrift zu leisten. Ferner bedanken wir uns bei Ihnen für Ihr Verständnis, wenn auf Grund dieser Verpflichtung ggf. kurze Wartezeiten bei der Aufnahme entstehen.