Andreas Schlüter

Dr. Karsten Reichmann

ist spezialisiert auf Sport- und Gelenksverletzungen aller Art, die sowohl operativ als auch ohne Operation behandelt werden müssen. Stationäre Operationen werden in der Waiblinger Zentralklinik durchgeführt. Die Operationen können auch ambulant durchgeführt werden. Dabei kommt der Patient am Morgen und kann nachmittags die Klinik wieder verlassen. In der Regel sollte er sich am nächsten Tag zu einer Kontrolluntersuchung in der Praxis vorstellen.

 

Dr. Karsten Reichmann zeichnet darüberhinaus als Ärztlicher Leiter und Hauptoperateur des Endoprothesenzentrums (EPZ) Waiblingen innerhalb der Waiblinger Zentralklinik. Als Endoprothesenzentrum werden nur wenige, ausgesuchte Zentren zertifiziert, die über die entsprechenden OP- Mengen und Qualitäten auf dem Gebiet der Endoprothetik (Gelenkersatz Knie und Hüfte) verfügen. 

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Mitglied in den folgenden wissenschaftlichen Organisationen

  • Bund Deutscher Chirurgen
  • Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie
  • Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin
  • deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie (AGA)


Referenzoperateur für computernavigierte Kreuzbandersatzoperationen und computernavigierte Kniegelenksersatzoperationen

Vita

  • 1986-1991 Studium der Medizin an den Universitäten Bochum, Ulm und Tübingen
  • Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie von 1991-1999,
    Chirurgische Klinik Krankenhaus Bad Cannstatt, Prof. Kieninger, Dr. Stumpf
  • Ausbildung zum Unfallchirurgen 1999-2003
  • Oberarzt der Unfallchirurgischen Abteilung des Katholischen Krankenhauses Erfurt 2001-2002
  • Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungs-Chirurgie
    der Friedrich Schiller Universität Jena 2002-2004
  • seit 1.4.2004 niedergelassener Chirurg/Unfallchirurg,
    Belegarzt der Waiblinger Zentralklinik
  • Sportmedizinische Ausbildung 1992-2001
  • seit 16.6.2007 Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Sportmedizinische Betreuung:
    VfB Stuttgart Fussball 1993-1999, 2004-2015
    FC Rot - Weiss Erfurt Fussball 2000-2004
    SG Sonnenhof Großaspach seit 2004,
    EC Stuttgart Eishockey 1992-1997,
    VfR Aalen Fußball 2004- 2010
    VfL Waiblingen Handball seit 2004
    TV Bittenfeld Handball 2005- 2009
    seit 2015 RB Leipzig Fußball U17- U23

Schwerpunkte von Dr. Reichmann

Arthroskopische Operationen

Im Bereich des Kniegelenks werden die meisten Operationen arthroskopisch, d.h. durch winzige Hautschnitte, mittels einer Kamera durchgeführt. Es werden hauptsächlich Meniskusrisse, Knorpelverletzungen und Bänderverletzungen operativ versorgt. Ein Schwerpunkt liegt in der Computernavigierten Rekonstruktion der Kreuzbänder, sowohl des vorderen als auch des hinteren Kreuzbantdes. Bei Meniskusverletzungen werden entweder Teile des gerissenen Meniskus entfernt oder der Meniskus wird genäht. Bei Knorpelverletzungen können Anfrischungen am Knochen durchgeführt werden, damit sich neuer Knorpel bildet. Es können jedoch auch Knorpelknochenzylinder von unbelasteten Gelenkarealen in die Knorpeldefektzone versetzt werden. Zusätzlich besteht inbestimmten Fällen auch die Möglichkeit einer Knorpelzellenzüchtung. Hierbei werden Knorpelzellen auf einem Flies gezüchtet und dann in die Defektzone eingesetzt. Es bildet sich so ein neuer originaler Gelenkknorpel.

Kreuzbandverletzungen

Kreuzbandverletzungen gehören zu den häufigsten Verletzungen bei Sportlern.
Die Kreuzbänder sind wichtige Bänder im Inneren des Kniegelenks, die das Bewegungsausmaß und die Drehfähigkeit des Kniegelenks beschränken und ein stabiles Kniegelenk ermöglichen.

Beim Verdrehen des Kniegelenks, oder auch beim Überstrecken, sowie bei Stößen gegen die Innen- oder Außenseite des Kniegelenks, können die Kreuzbänder reißen. In der Regel reißt häufiger das vordere Kreuzband.
Das vordere Kreuzband ist wie ein Sicherheitsgurt im Kniegelenk, es verhindert das nach vorne Gleiten des Unterschenkels und ist für die Kniegelenks­stabilität enorm wichtig. Die einzige Möglichkeit ein stabiles Kniegelenk zu erreichen und damit eine normale Sportfähigkeit zu ermöglichen, ist das vordere Kreuzband zu ersetzen. Ein Zusammennähen des gerissenen Kreuzbandes ist nicht möglich.

In der Regel wird das vordere Kreuzband heutzutage aus Sehnen der Rückseite des Oberschenkels ersetzt. Am häufigsten wird hierbei die Semitendinosussehne verwandt, diese ist 28 bis 32 cm lang. Um die Stärke eines Kreuzbandes zu erreichen wird sie vierfach gelegt und vernäht. Somit erhält man ein stabiles Kreuzbandtransplantat. Dieses vordere Kreuzbandtransplantat ist 7 bis 8 cm lang. Es wird, über zuvor angelegte Bohrkanäle im Ober- und Unterschenkel, in das Kniegelenk hineingezogen und mittels Titanplättchen und selbst auflösenden Schrauben im Kniegelenk stabil fixiert. Die Titanplättchen müssen später nicht mehr entfernt werden, sie können im Körper verbleiben.

Nach etwa drei Monaten ist das vordere Kreuzbandtransplantat stabil im Kniegelenk eingeheilt. Es dauert danach jedoch meist noch mehrere Monate, bis die Muskulatur an beiden Oberschenkeln seitengleich ist. Aus diesem Grunde ist eine intensive Nachbehandlung und später auch ein intensiver Muskelaufbau notwendig. Erst dann kann man wieder in seiner alten Sportart aktiv sein.

Um eine korrekte Lage des neuen Kreuzbandes im Kniegelenk zu erreichen, kann die vordere Kreuzbandersatzoperation auch mit Computernavigationshilfe durchgeführt werden. Dies ist nur in wenigen Kliniken Europas möglich. Hierbei werden Sender am Ober- und Unterschenkel des Kniegelenks angebracht. Spezielle Punkte werden von einer Infrarotkamera erfasst und mittels eines Computerprogramms wird dann ein Modell des Kniegelenks errechnet. An Hand des Modells können dann die Transplantatkanäle im Ober- und Unterschenkel auf 1/10 mm genau angelegt werden.

Dies hat für den Patienten den Vorteil, dass eine falsche Lage des Kreuzbandtransplantat ausgeschlossen ist, dass die Beweglichkeit des Kniegelenks schneller wiederhergestellt ist und dass die Gefahr von Transplantatauflösungen und erneuten Kreuzbandrupturen deutlich verringert ist. Der Einsatz des Computer­navigationssystems „Orthopilot“ verlängert den operativen Eingriff von 30 auf ca. 40 bis 45 Minuten.

Der stationäre Aufenthalt nach vorderen Kreuzbandersatzplastiken ist in der Regel 3-5 Tage. Danach kann der Patient rasch sein Bein wieder voll belasten. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen in der Praxis sind notwendig, um den korrekten Heilverlauf zu überwachen. Die letzte Kontrolluntersuchung sollte ein Jahr nach der Operation erfolgen.

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Schulterchirugie

Im Bereich des Schultergelenks werden Operationen sowohl arthroskopisch als auch durch einen kleinen Hautschnitt durchgeführt. In der Hauptsache werden gerissene Sehnen wieder an den Knochen fixiert. Beim Auskugeln des Schultergelenks wird der Gelenkrand mit kleinen Ankern wieder fixiert. Beim Impingementsyndrom (Engpasssyndrom des Schultergelenks) wird der Gelenkraum für den Oberarmkopf erweitert. Der Patient kann dadurch sein Schultergelenk wieder schmerzfrei bewegen.

Knieoberflächenersatz bei Kniearthrose

Bei Arthrose im Kniegelenk kommen bei einseitiger Abnutzung die Umstellungsoperationen zum Tragen. Hierbei wird die Beinachse durch einen Sägeschnitt hauptsächlich im Bereich des Schienbeinknochens so korrigiert, dass sich die Belastungszone im Bereich des Kniegelenks in den unbelasteten Anteil verschiebt. Der Knochen wird dann mit einer Titanplatte stabilisiert. Bei höhergradigem Verschleiß wird der Knieoberflächenersatz durchgeführt.

Hierbei wird der abgenutzte Knochen im Bereich des Kniegelenks entfernt und es wird im Bereich des Ober- und Unterschenkelknochens ein Metallimplantat einzementiert. Dazwischen wird ein 10-12 mm dickes hochbelastbares Kunststoffinlay eingefügt. Der Patient kann das Kniegelenk dann wieder ohne Schmerzen belasten. Gewisse Sportarten können danach auch durchgeführt werden.

Dr. Reichmann führt diesen Eingriff ebenfalls computernavigiert durch. Dies hat eine wesentlich höhere Genauigkeit zur Folge. Zusätzlich kann die Beinachse, die meist durch die Arthrose verändert ist, korrigiert werden. In gewissen Fällen kann dieser Eingriff heute auch minimal invasiv, d.h. durch einen 7-10 cm langen Schnitt durchgeführt werden.

Hüftgelenk

Im Bereich des Hüftgelenkes wird bei Arthrose ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Dieses kann sowohl zementiert als auch nicht-zementiert eingesetzt werden. Der Patient kann danach sein Bein wieder schmerzfrei belasten und bewegen. Bestimmte HüftgelenkSportarten sind danach auch möglich.

 

 

Ellenbogengelenk

Im Bereich des Ellenbogengelenks können gerissene Bänder genäht werden, freie Gelenkknöchelchen können arthoskopisch entfernt werden.

Sprunggelenk

Im Bereich des Sprunggelenkes werden Knorpelschäden arthroskopisch durch Anfrischung des Knochens, Einbringen von Knochenzylindern oder durch Knorpelzellenzüchtung und Transplantation operativ versorgt. Bei chronischer Außenbandinstabilität kann eine Außenbandplastik durchgeführt werden.

Hand- und Fußchirugische Operationen

Knochenbrüche im Bereich der Arme und Beine werden mit den neuesten Titanimplantaten operativ versorgt. Danach ist eine rasche Beweglichkeit und Belastbarkeit der Extremität möglich.

Im Bereich der Handchirurgie wird das Carpaltunnelsyndrom und die überschie.ende Narbenbildung im Bereich der Handinnenfläche (Dupuytren) operativ versorgt. Auch Überbeine können operativ entfernt werden.

Im Bereich der Fußchirurgie wird der Achillessehnenriss operativ versorgt. Zusätzlich können Überbeine entfernt werden. Auch die Fehlstellung der Zehen (Hallux valgus, Hammerzehe) wird nach neuesten Methoden operativ versorgt.

Sportverletzungen – Sportmedizin

Dr. Reichmann ist spezialisiert auf Sport- und Gelenksverletzungen aller Art die sowohl operativ als auch ohne Operation behandelt werden müssen. Stationäre Operationen werden in der  Waiblinger Zentralklinik durchgeführt.
Die Operationen können auch ambulant durchgeführt werden. Dabei kommt der Patient am Morgen und kann Nachmittags die Klinik wieder verlassen. In der Regel sollte er sich am nächsten Tag zu einer Kontrolluntersuchung in der Praxis vorstellen.

Im Bereich des Ellenbogengelenks können gerissene Bänder genäht werden, freie Gelenkknöchelchen können arthoskopisch entfernt werden.

Im Bereich des Sprunggelenkes werden Knorpelschäden arthroskopisch durch Anfrischung des Knochens, oder Einbringen von Knochenzylindern, oder durch Knorpelzellenzüchtung und Transplantation operativ versorgt. Bei chronischer Außenbandinstabilität kann eine Außenbandplastik durchgeführt werden.

Unfallarzt der Berufsgenossenschaft Notfälle

Dr. Reichmann ist zugelassen als Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften, zur Behandlung von Arbeits- Schul- und Wegeunfällen.

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